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Shotokan -
Karate - Dojo "KUSUNOKI" e.V.
c/o Thomas
Heinze
Birkenweg 15
15306 Seelow
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| Anfang des 14. Jahrhunderts
befand sich Japan in einer sehr unruhigen Lage, die Militärregierung
von Kamakura wurde schwächer und die Kaiser sammelten kriegerische
Samurais um sich.
1318 kam Kaiser Go-Daigo an die Macht. Er widersetzte sich einigen Traditionen, die bis zu dieser Zeit am Kaiserhof gepflegt wurden. Er wollte sein Leben lang regieren und dann seinem Sohn das Amt übergeben und nicht nur kurze Zeit wie bisher üblich. Auch wollte er Frieden mit dem Bakufu. 1331 schmiedete er einen Plan gegen seine eigenen Militärherrscher, die seinen Bruch mit der Tradition überhaupt nicht billigten. Als diese von dem Komplott erfuhren, sandten sie Truppen nach Kyoto, um den Kaiser zu stürzen. |
Der Go-Daigo |
| So mußte Go-Daigo
nach Süden in ein Kloster fliehen. Ohne Samurais war es ihm unmöglich,
seinen Tron wiederzugewinnen. Somit überlegte er, was zu tuen sei.
Während eines Traumes sah er den nach Süden gewandten lehren
Kaiserthron unter einem Baum stehen. Er versuchte seinen Traum zu deuten
und stellte die Schriftzeichen für Baum und Süden nebeneinander
und ... sie ergaben das Wort kusunoki, was übersetzt Kampferbaum
bedeutet.
Er sandte sofort Mönche aus, die Erkundigungen über diesen Namen einholten. Und wirklich, es gab einen Kusunoki. |
Kusunoki Masashige |
Kusunoki Masashige wurde
1294 in Kawachi (zwischen Osaka und Nara) geboren. Er wurde in einem buddhistischen
Kloster erzogen und wurde später ein bekannter Samurai. Er besaß
eine Burg am Berg Kongo und hatte dort einige gute Kämpfer. Da er
kein Vasall der Militärregierung war, schloß er sich dem Go-Daigo
sofort an. Aber er kündigte dem Go-Daigo an, dass es nicht leicht
werden würde und man mit einigen Rückschlägen rechnen müsse.
Während Kusunoki mit
seinen Rebellen gegen das Bakufu kämpfte, wurde Go-Daigo gefangen
genommen und oft Oki verband, welche sich 80 km vor der Küste von
Honshu befindet. Kusunoki wurde dann in seiner Burg eingeschlossen.
Kusunoki Masashige und seine Leute begannen jedoch, kleine Gruppen der Bakufu zu überfallen. Auf Kusunokis Kopf und den Kopf von Prinz Morinaga (dem Sohn des Kaisers Go-Daigo) wurden hohe Belohnungen ausgesetzt. |
| Die größte Schlacht fand 1333 statt. Etwa 100.000 Mann versuchten die Festung Chihaya, wo sich Kusunoki mit 2000 Kriegern befand, einzunehmen. Kusunoki nutzte seine Festung, um mit Fallen, gefällten Bäumen und Schutzwänden die Angriffe der Bakufu mehrere Wochen abzuwehren. Während dieser Zeit bauten Kusunokis Krieger mehrere menschenähnliche Lehmfiguren, die sie eines Nachts aufstellten. Sie stellten diese vor die Festung und dahinter die besten Pfeilschützen. Und tatsächlich, die Bakufu fielen auf diese List herein und verloren über 300 Krieger. So hielt Kusunoki die Festung etwa 10 Wochen, während dessen Go-Daigo mit einem Boot die Insel verlassen konnte. |
| Die Bakufu erkannten den
Ernst der Lage und sandten Ashikaga Takauji mit einer großen Armee
nach Westen. Dieser entschied sich jedoch, zu Go-Daigo zu wechseln. Am
19. Juni 1333 zogen sie in Kyoto ein und besiegten die dortigen Bakufu.
Die Militärregierung mußte nun die Belagerung der Festung Chihaya
aufgeben. So wurde Go-Daigo wieder als Kaiser eingesetzt und verlieh seinem
Sohn, Prinz Morinaga, den Titel eines Shogun.
Go-Daigo kümmerte sich
in der folgenden Regierungszeit nicht genug um seine Samurai, besonders
nicht um Takauji. Dieser folgte nicht mehr den Befehlen Go-Daigos und ernannte
sich selbst zum Shogun. 1336 besiegte er eine Armee, die der Kaiser besandt
hatte, wurde später jedoch von Kusunoki Masashige in die Flucht geschlagen.
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Ashikaga Takauji |
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Kusunoki wollte sich auf
den Berg Kongo zurückziehen als er die Lage erkannte. Der Kaiser und
die meisten Höflinge lehnten dies jedoch ab. So mußte der pflichtbewußte
Samurai Kusunoki kämpfen.
Die Schlacht fand am 5. Juli
1336 am Fluss Minato statt. 35.000 Ashikaga-Kämpfer standen etwa 17.000
Go-Daigo-Kriegern gegenüber. Das Kaiserheer war zweigeteilt. Ein Teil
zog sich plötzlich zurück, so dass Kusunoki auf sich gestellt
war. Von zwei Seiten angegriffen, versuchten sich Kusunokis Männer
verzweifelt zu wehren, bis am Abend das Heer fast komplett aufgerieben
und Kusunoki schwer verwundet war.
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| Kusunoki Masashige
zog sich zusammen mit seinem Bruder Masaue auf einen Bauernhof zurück
und verübten dort Seppuku (Harakiri).
Heute ist Kusunoki Masashige einer der größten Volkshelden in Japan und wird sehr verehrt. Ihm zu Ehren wurde Nanko-San Tempel an der Stelle gebaut, wo er starb. In Kobe wurde ihm der Minatogawa-Schrein gewidmet. Außerdem ist er auf der japanischen Verwundeten-Medaille dargestellt. |
Der Minatogawa-Schrein in Kobe |
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