| Der am 19.Februar 1942 in Yamaguchi
/ Japan geborene NAGAI AKIO ist der erstgeborene Sohn einer Samuraifamilie. Deshalb legt
er auf Disziplin, Etikette und Ehrhaftigkeit großen Wert.
Als Jugendlicher interessierte sich
Nagai für Football und Judo. Er begann erst später mit dem Karatetraining unter
KAWAMURA HIROSHI, unter dem er drei Jahre trainierte
Was ihn am Karate reizte fasst Nagai so zusammen : „Mit dem Karate
verhält es sich ähnlich wie mit dem Zen, man benötigt Jahrzehnte, um
es bis zu den Wurzeln der Dinge verstehen zu können.“
Er beschäftigte sich intensiv mit der Geschichte Okinawas und widmete
sich dann intensiver dem Karatetraining. Mit 17 Jahren wurde er Schwarzgurt und setzte seine Studien
nach Beendigung der Schule an der Takushoku-Universität in Tokyo fort, wo er von
KANAZAWA
und NAKAYAMA im Shotokan
unterrichtet wurde. Doch zunächst trainierte er Shito ryu und nicht
Shotokan.
An der Takushoku studierte er Volkswirtschaft. Obwohl er wie sein
Großvater, ein General des 2. Weltkrieges, zum Militär wollte, sollte
seine Laufbahn eine andere werden. 1965 besuchte er auf Einladung
seines Bruders NAGAI TETSUHIKO, der in Japan eine
Heimelektronik.Fabrik besitzt und Geschäfte mit deutschen Firmen
macht, Deutschland.
Seit damals lebt er in Düsseldorf. Er begann Karate zu unterrichten,
wenn auch mit einigen Schwierigkeiten. Diese reichten von
Sprachproblemen bis zu häufigen Herausforderungen durch Boxer, Ringer,
Karateka und Judokan. Sein Ansehen wuchs rasch, sodass er die Leitung
des DKB (Deutscher Karate Bund) übertragen bekam. Er leitete den DKB
knapp 10 Jahr.
Mit der Abspaltung des SKI von der JKA Mitte der 70er Jahre, folgte
Nagai seinem Lehrer Kanazawa. Nagai ist eines der Gründungsmitglieder der
SKIF und leitet seit 1975 den SKID, der deutschen Vertretung des SKI.
Nagai sagt:
„Shotokan-Karate ist eine sehr dynamische Angelegenheit
und darüber hinaus auch außergewöhnlich flexibel. Man muss es nur
richtig verstehen, die Möglichkeiten entsprechend zu erkennen und
danach zu trainieren. Nur vorwärts und rückwärts gehen reicht für ein
richtiges Shotokan-Training nicht aus.“
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