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Shotokan - Kempo - Karate - Dojo
"Kusunoki" e.V.
Birkenweg 15 15306 Seelow Mitglied im Budo Studien Kreis kusunoki@gmx.net Guestbook |
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Medizin war der Tee zuerst, Getränk wurde er danach. Im achten Jahrhundert zog er in China als eine der galanten Spielereien in das Reich der Poesie ein. Im fünfzehnten Jahrhundert erhob ihn Japan zu einer Religion des Ästhetizismus, zum Teeismus. Teeismus ist ein Kult, gegründet auf die Verehrung des Schönen inmitten der schmutzigen Tatsachen des Alltags. Er umschließt Reinheit und Harmonie, das Geheimnis des Mitleidens, die Romantik der gesellschaftlichen Ordnung. Dem Wesen nach ist er eine Verehrung des Unvollkommenden, denn er ist ein zarter Versuch, etwas Mögliches zu vollenden in diesem Unmöglichen, das was wir Leben. Kakuzo Okakura in seinem Werk "Das Buch vom Tee" (1906) |
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| Tee ist eine der bekanntesten Pflanzen
auf der ganzen Welt. Leider sind sich nur wenigen Teetrinkern der heilende
Wirkung dieser Droge bewußt. Er wird auf der ganzen Welt genossen,
sogar die Eskimos lieben den Tee. In einigen Ländern ist der Tee sogar
wichtiger Teil der Kultur, z.B. in Großbritannien (Tea-time) oder
als Tee-Zeremonie im Zen-Buddhismus.
Der lateinische Name des Tees ist Camellia sinensis. Es gibt mittlerweile schon viele weitere Arten, die recht unterschiedlich heißen. Anbaugebiete sind zum Beispiel Japan, Darjeeling, Malaysia, Ceylon, China u.a. Doch hier soll es hauptsächlich um den grünen Tee gehen. |
| Die Pflanze, Anbau und Ernte
Die Teepflanze selbst ist ein immergrüner Baum oder Strauch. Das bevorzugte Wetter des Teebaumes ist subtropisches oder tropisches Regenwaldklima. Geerntet wird der Tee im Sommer, in einigen Gebieten (z.B. Malaysia) kann jedoch auch ganzjährig geerntet werden. Dann werden nach traditioneller Art wöchentlich von Pflückerinnen per Hand die neuen Triebe (=2 Blätter + 1 Knospe) geerntet. Neuerdings werden jedoch auch Maschinen zum Pfücken verwendet. Entsprechend kann natürlich nicht die Qualität wie beim Pflücken per Hand erreicht werden. Manchmal kommt es auch vor, dass die erste Ernte per Hand erfolgt und die weiteren mit der Maschine. |
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Die Sorten
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| Bancha | Der sog. "Alltagstee" in Japan.
Angebaut wird er in der Provinz Shizuoka am Fuji. Die Blätter sind
größer als die des Sencha.
Oft wird er auch 3-Jahres-Tee genannt, weil bei der Ernte bis zu 3jährige Blätter geerntet werden. Der Bancha enthält sehr wenig Koffein. Deshalb können ihn auch Kinder trinken. |
Farblich ist er dem Sencha ähnlich
- gelblich-grün.
Er schmeckt frisch-herb. |
| Genmaicha | Das ist Bancha-Tee, der mit geröstetem
Vollkornreis gemischt ist. Das ist eine japanische Spezialität.
Wichtig ist, diesen Tee nicht zu lange ziehen zu lassen, da er sonst bitter wird. Zeit ca. 1-2 Minuten. |
Der Geschmack ist leicht salzig
und körnig. Eine leichte Süße ist trotzdem vorhanden.
Er ist leicht bräunlich. |
| Sencha | Er ist der meistgetrunkene Tee Japans und wächst im selben Gebiet wie der Bancha, wird jedoch früher geerntet. Heute wird er jedoch auch in China und Taiwan angebaut. | Der jap. Sencha ist duftig, frisch
und leicht, der chinesische ähnelt Heu.
Die Farbe ist abhänig von der Qualität. Je dunkler die Farbe, desto höher die Qualität. |
| Kokaicha | Der Tee wird hierbau zu Pulver zerstoßen und mit Reisstärke in Stengel gepresst. Er muß muß 75-85°C heißem Wasser aufgegossen werden und sollte max. 1 Minute ziehen. | Er gibt einen hellgelben Aufguß. |
| Matcha | Dieser teure Tee wird bei der japanischen
Teezeremonie verwendet. Er ist ein Schattentee, wodurch sich die Geschmacksstoffe
besonders gut entwickeln können.
Matcha enthält viel Koffein. Auguß bei ca. 60°C. |
Er hat einen konzentrierten Geschmack und ist anregend. |
| Gyokuro | Auch er ist ein Schattentee und
stellt den teuersten Tee dar. Gyokuro bedeutet "edler Tautropfen" und wird
nur zu besonderen Anlässen serviert.
Er enthält viel Koffein. Aufguß bei ca. 60°C. |
Die Blätter sind schwarzgrün.
Er hat ein kräftiges Aroma und einen süßen Nachgeschmack. Er ist nicht so bitter wie z.B. Sencha. |
| Gun Powder | Das ist chinesischer Grüntee. Der Name kommt von den gerollten Blättern. | |
| Jasmintee | Jasmintee ist eigentlich kein Grüntee,
der er halbfermentiert ist. Hierbei verliert er einen großen Teil
der positiven Substanzen.
Ihm sind echte Jasminblüten beigemischt. |
Er hat einen sehr feinen, blumigen Geschack und riecht sehr angenehm. |
Das Teeanbaugebiet Shizuoka am Fujiyama |
Die Ernte des Tees mit Hilfe einer Maschine |
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| Catechin | - verringert das Auftreten von Krebs
- verkleiner Tumore - verringert Mutationen - tötet Grippeviren ab - tötet Bakterien ab - Linderung bei Magen- und Darmproblemen - Stimulation von Herz und Kreislauf - vorbeugend und heilungsfördernd bei Arteriosklerose - entzündungshemmend - verbessert Schilddrüsenfunktion - wirkt Bildung von Nieren- und Gallensteinen entgegen |
| Koffein / Teein | - Stimulation des Körpers
- beseitigt Ermüdung / Schläfrigkeit - wirkt entwässernd |
| Vitamin C | - streßreduzierend
- schützt vor Erkältungen |
| Vitamin B1, B2, B12 | - Unterstützung Kohlehydratstoffwechsel |
| y - Aminobutylsäure | - verringern Blutdruck |
| Flavonoide | - Stärkung d. Blutgefäße, gegen Mundgeruch |
| Polysaccaride | - Herabsetzung des Blutcholesterinspiegels |
| Fluride | - Verhinderung von Karies |
| u.v.a |
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